„Wo geht´s denn hier nach Königsberg?“

Zwei von drei Menschen über 75 haben im 2. Weltkrieg und der unmittelbaren Nachkriegszeit traumatische Erfahrungen erlebt, die bis in die Gegenwart Auswirkungen haben. Diese Traumafolgen sind unsichtbare Regisseure hinter dem Verhalten alter Menschen, das unerklärlich scheint. Manchmal lebt der Krieg noch im Wohnzimmer.

Frauen und Männer haben unterschiedliche Gewalterfahren im Krieg gemacht. Entsprechend entwickeln sich die Traumafolgen zu unterschiedlichen Themenbereichen. Deswegen ist es notwendig, von den kriegstraumatischen Erfahrungen und Auswirkungen zu wissen und zu lernen, wie man praktisch damit umgehen kann.

Wie zeigen sich Kriegstraumata jetzt im Alltag? Hintergründe von Traumata und ihren Folgen sowie Praxisübungen und kreative Hilfen an Hand von Alltagsbeispielen werden thematisiert. Die Veranstaltung richtet sich an Fach-kräfte aus der Altenpflege, Angehörige und Interessierte sowie SchülerInnen der Altenpflegeausbildung.

 

Referentin: Gitta Alandt, kreative Leibtherapeutin und Leiterin des Projektes „Alter und Trauma“ (ISI e. V.)

 

 

 


 

GemeinsamTag - Treff

Sonntag - Tag der Entspannung, Erholung und Unternehmungen. Sonntags gibt es so tolle Dinge zu tun, aber es ist keine da, die mitgeht. Viele Alleinlebende/Singles kennen das. In der Woche kann man viele Menschen treffen, aber der Sonntag ist für die Familie verplant.

Machen Sie den Sonntag wieder zum GemeinsamTag. Treffen Sie sich mit anderen Frauen, die auch gerne am Sonntag etwas unternehmen wollen und zwar gemeinsam. Finden Sie heraus, ob jemand Ihre Interessen teilt und sie etwas gemeinsam unternehmen können.

Ich lade Sie ein zum ersten kostbaren GemeinsamTag-Treffen, zu Kaffee und Kuchen, Plausch und Austausch. Einfach vorbeischauen, Gleichinteressierte finden und sich zu Unternehmungen verabreden.

 

 


 

eBook??? - Eine neue Form des Lesens - auch für mich?

eBooks und Bücher werden oftmals als zwei konkurrierende Welten wahrgenommen, dabei sind es nur zwei Seiten des gleichen Hobbys - Lesen.

Seit fünf Jahren verleiht die Stadtbibliothek nun schon eBooks und andere   E-Medien und die Zahl der Ausleihen steigt stetig. Genutzt werden eBooks am häufigsten von Älteren, die die Vorteile des kleinen handlichen Gerätes (eBook-Reader) zu schätzen wissen. Schriftvergrößerung, übersichtliche Displays, beleuchteter Hintergrund, geringes Gewicht uvm. erlauben das Lesen bis ins hohe Alter.

Wer einmal weiß wie leicht es geht, möchte nicht mehr darauf verzichten.

Die Veranstaltung wird praktische Hilfestellung bieten, die Scheu vor der Technik nehmen und die Vorteile eines eBook-Readers darstellen. Es werden Fragen beantwortet wie: Wie kommt das eBook auf den Reader? Wie kann ich die Onleihe, (eBooks in der Bibliothek ausleihen) nutzen? Welches Gerät ist dafür geeignet? Was muss ich beim Download beachten?

Das Blättern in Büchern soll Ihnen nicht verleidet werden. Aber man kann das eine tun ohne das andere zu lassen. Oder?

 

Referentin: Edith Mendel, Birgit Vengels-Heinser, Stadtbibliothek Dinslaken

 


 

Steuern und Finanzen mit Blick auf die Rente

Sind Sie bald Rentnerin? Es hat sich vieles verändert und auch als Rentnerin müssen Sie Steuern zahlen. Was  müssen Sie beachten? Was ist eigentlich mit der Krankenversicherung? Können Sie trotz Rente noch arbeiten gehen? Und wenn ja in welchem Umfang und welcher Form? Wenn Sie sich selbstständig machen, was müssen Sie mit Blick auf die Rente beachten?

Die Steuerberaterin Frau Tenrahm wird Ihnen zu diesen Themen einen Überblick geben und steht Ihnen für Ihre Nachfragen zu Verfügung.

 

Referentin: Claudia Tenrahm, Diplom-Betriebswirtin, selbstständige Steuerberaterin

 


 

Schreibsalon - 55 und kein bisschen leise!

Der Schreibsalon im letzten Jahr zum Thema „Großmütter“ hat guten Anklang gefunden, ebenso die Lesung der Texte (Texte sind zu finden auf www.frauen-ab-55.de). An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen.

Die Generation der „jungen Alten“ ist nichtr nur „frei von...“ Alltagsstress, Familienverantwortung etc., sondern auch „frei für...“, Neues oder „was ich schon immer mal tun wollte“! Sicher haben Sie sich alle dazu schon einmal Gedanken gemacht. Im Schreibsalon machen wir uns gemeinsam Gedanken darüber, tauschen uns aus, geben Anregungen weiter  entwickeln Ideen. Wir fassen die Ideen und Vorstellungen in Worte und gestalten daraus Geschichten. Es ist ganz einfach – wenn die Gedanken fließen, dann fließen auch die Texte.

Trauen Sie sich und kommen Sie vorbei. Ich freue mich auf Sie.

Die fertigen Texte können im Internet veröffentlicht werden.

 

Referentin: Jutta Ullrich,

 


 

Mäuse für Ältere 

Sinnvolles tun - Träume verwirklichen - Geld verdienen

Was machen die Frauen über 60, die noch  Lust auf Arbeit haben - arbeiten sie weiter wie bisher? Nicht allen reicht im Alter die Konzentration auf Enkel, freiwilliges Engagement oder Seniorenkino. Viele wollen noch sinnvoll arbeiten - um die Rente aufzustocken oder nicht von Altersarmut betroffen zu sein, aber auch weil es Spaß macht und zum Leben dazu gehört.

In Essen hat sich im Unperfekthaus im Rahmen des Projektes Alt-A ein Gesprächskreis  gegründet. Die Menschen tauschen sich dort aus über Möglichkeiten, Erfahrungen und Zukunftspläne bezahlter Arbeit neben der Rente. In dieser Mäuse-Gruppe sind 60% Frauen und die meisten sind zwischen 58 und 68 Jahre alt. Viele haben schon ehrenamtlich gearbeitet, wünschen sich aber eine bezahlte Tätigkeit oder kommen um neue Arbeitsideen für diesen Lebensabschnitt zu finden. Die Mäuse-Gruppe hat sich bekannt gemacht und bereits erste Job-Angebote erhalten.

Eingeladen ist die Initiatorin dieser Gruppe und Bloggerin Cornelia Sperling. Sie wird von der Gruppe berichten, wie es angefangen hat und was daraus entstanden ist.

 

 


 

Frauen machen sich auf den Weg und erkunden Wohnvisionen

Wir beginnen mit dem Blick zurück auf das Wohnmodell Gartenstadt der „Magarethenhöhe“ in Essen. Die Gartenstadt Margarethenhöhe, benannt nach der Stifterin Margarethe Krupp, galt schon während ihrer Entstehungszeit zwischen 1909 und 1920 als visionäres Beispiel einer zweckmäßigen und zugleich menschenf-reundlichen Siedlungsbauweise. Wir schauen bei einem Rundgang genauer hin.

Pause machen wir an einem historischen Ort, dem Restaurant Hülsmannshof. Der Hülsmannshof blickt auf eine Jahrhundert währende Geschichte als Bauernhof und eine langjährige Tradition als Gasthaus zurück.

Zurzeit entwickeln sich unterschiedliche Modelle des Wohnens im Alter. Eines werden wir in Bochum besuchen „das buntStift“. „das buntStift“ ist ein genossenschaftlich organisiertes Mehrgenerationenprojekt. Das lange Zeit leer stehende, städtische Altenheimgebäude ist in Erbpacht übernommen und in ein buntes und vielfältiges  Mehr-generationenhaus umgebaut worden. Wir haben die Möglichkeit mit den BewohnerInnen ins Gespräch zu kommen.

 

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