So war´s 2013!

 

Hier können Sie sich das Programm 2013 herunterladen:

Programm außen

Programm innen


Samstag 10. August 8.00 – 18.30 Uhr
Frauen auf Tour – Wohnprojekt
und Frauengeschichte in Aachen

Ein kurzer Bericht der Gleichstellungsbeauftragten zu der „Frauen auf Tour - Wohnprojekt und Frauengeschichte in Aachen“ am 10.08.2013:

 

Frauen haben über die Jahrhunderte Spuren in Aachen hinterlassen. 15 Frauen und ich (Karin Budahn-Diallo – Gleichstellungsstelle Dinslaken) sind zusammen mit der Stadtführerin Frau Wisgens den Spuren gefolgt und haben historische Plätze besucht, an denen Hexen gefangen gehalten und verbrannt sowie Königinnen gekrönt wurden, Politikerinnen Einfluss genommen, Marktfrauen gehandelt und Nonnen die Stadt geprägt haben. Auch hat es einflussreiche Unternehmerinnen in der Industrie gegeben - vorrangig in der Schokoladenherstellung, in der es auch ansonsten viele Frauenarbeitsplätze gab. Den Frauen, die während des Krieges das Überleben der Menschen sicherten und nach dem Krieg die stark zerstörte Stadt wieder aufgebaut haben, wurde in Aachen ein Denkmal/eine Erinnerungstafel gewidmet.

 

Es war ein interessanter Vormittag im Zeichen der historischen Frauen!

Am Nachmittag wurden wir von zwei weiteren engagierten Frauen empfangen, die uns das Mehrgenerationenwohnprojekt „Stadthaus statt Haus“ vorstellten. Begründet wurde dieses Projekt von Menschen, die eine Vision ihres Lebens im Alter hatten, diese Idee konsequent verfolgten und in die Tat umsetzten und den Mut hatten dafür auch ein finanzielles Risiko einzugehen.

So ist mitten in der Stadt ein Haus entstanden, in dem es 15 Wohnungen gibt und 19 Menschen zwischen 43 und 80 + leben. Das Haus wurde von einer Architektin auf die Bedürfnisse der Bewohner/innen zugeschnitten und der ganze Entwurf ist auf Begegnung und Kommunikation ausgerichtet. Dennoch hat Jede/r die Möglichkeit sich in der eigenen Wohnung zurückzuziehen. Gemeinschaft, Austausch und Unterstützung ist gewünscht und ein fester Bestandteil des Geistes dieses Hauses, die Unterschiedlichkeit wird aber respektiert und hat ebenfalls Raum. Jede/r hat eben ihre/seine eigene Geschichte. Letztlich ist dies ein Wohnprojekt über die Grenzen der Generationen hinweg, entstanden aus der Eigeninitiative und lebt heute – 10 Jahre nach dem Einzug – immer noch von dem Geist der Gründer/innen. Das Stadthaus ist ein wunderbares Beispiel wie wohnen auch gestaltet werden kann.

 

Mittwoch 14. August 17.00 Uhr
Wellness - Segwaytour – FrauenFahrt
Heute nehmen Sie sich Zeit für sich!

Ein kleiner Nachklapp zur Welnness-Segway-Tour am 14.08.2013 von der Gleichstellugnsbeauftragten:

 

Frauen im Alter von 47 – 83 Jahren haben mit den Segways am Rhein für Aufmerksamkeit gesorgt.

 

 

Die anfänglichen Bedenken und die Vorsicht der Frauen im Umgang mit dem unbekannten Gerät sind schnell einem stetigen Grinsen und Spaß an dem Segway gewichen.

 

 

 



 

Die Tour startete am Haus Stapp und ging nach dem Haus der Emscherkunst über den Rheindeich, einem Stück Wald und wieder auf den Rheindeich in einem großen Bogen zum Ausgangspunkt zurück.

Die dunklen Wolken, die sich über der Tour zusammenbrauten, hatten ein Einsehen – es regnete nicht und so konnten die Frauen das Fahren in vollen Zügen genießen. „Es war einfach nur toll – spitze“ oder „Das mache ich noch einmal. Es war gar nicht so schwer.“ waren die Kommentare nach der Tour. Das Fahren wurde vier Mal durch Pausen mit entspannenden Übungen entweder für den Körper/die Muskulatur oder den Geist unterbrochen. Auch das haben die Teilnehmerinnen als sehr wohltuend empfunden.

Die Fotos zeigen Impressionen vom Beginn der Tour.

 

 

Freitag 16. August 15.00 – 17.00 Uhr
Generationenpicknick

 

Samstag 17. August 14.00 – 17.30 Uhr
Frech–Frei–Feministisch – Zukunft gestalten
 

Zukunftswerkstatt für Frauen ab 55 – Frech – Frei – Feministisch

Ein Bericht der Gleichstellungsbeauftragten

Zu Beginn berichtet Frau Gurtner, die Mitbegründerin der Grossmütterrevolution in der Schweiz, von der schweizer Bewegung der Frauen ab 50. Dort haben sich Frauen aus der ganzen Schweiz zusammengefunden und sind in kleineren oder größeren Gruppen zu bestimmten Themen aktiv. Die Aktivitäten reichen von politischen Aktivitäten wie das Erstellen eines Grossmüttermanifestes oder das sich Beschäftigen mit anderen Wohnformern im Alter bis hin zu Gruppen, die zusammen als Clowninnen auftreten oder Musik machen. Auch beschäftigt sich eine Gruppe damit, inwieweit die Frauengeschichte ihre persönliche Biografie beeinflusst hat. Es ist ein lebhaftes Netzwerk mit Aktivitäten der unterschiedlichsten Art entstanden, das im Internet auf der Homepage zu verfolgen ist. Begleitet wird dies durch eine durch einen Sponsor finanzierte hauptamtliche Projektleiterin, die auch zu schweizweiten jährlichen Tagungen einlädt. Frau Gurtner hat ihren Vortrag ergänzt mit jeweiligen Bezügen zu ihrer persönlichen Biografie und kam zu dem Schluss, dass aus ihrer Biografie heraus die aktive Tätigkeit in der Bewegung der Großmütterrevolution ein logischer Schluss sein musste.

Danach wurden die Dinslakener gut 50 Frauen aktiv und kamen in kleinen Gruppen moderiert von Nicola Tofaute an 8 Thementischen miteinander ins Gespräch. Sie beleuchteten die Themen unter folgenden Fragestellungen. 1. Was habe ich für eine Vision von der Zukunft? Welche Wünsche und Bedürfnisse habe ich? 2. Was brauche ich, um diese Vision zu verwirklichen? 3. Was ist mein Beitrag dazu?

Die Teilnehmerinnen konnten zweimal die Tische wechseln und sich mit jeweils einem neuen Themenbereich beschäftigen. Es sind lebhafte Diskussionen entstanden. Im Nachklapp sagten einige Frauen „ Da werde ich dran bleiben – das ist ein spannendes Thema“ – oder „Wie schön Gleichgesinnte zu treffen.“

„Es ist toll, dass die Bedürfnisse von uns Frauen ab 55 in den Blick genommen werden.“ „Das Projekt in der Schweiz zeigt genauso wie die Erfahrung des Mehrgenerationenhauses in Aachen, dass wir selber etwas bewegen und unsere Zukunft gestalten können.“

Aus meiner Sicht war es spannend zu sehen , wie Frauen mit unterschiedlichen Biografien und unterschiedlichem Alter miteinander ins Gespräch kamen. Man darf nicht vergessen, dass die Altersspanne für Frauen ab 55 immerhin auch ca. 30 Jahre umfasst und dies hat natürlich auch andere biografische Erfahrungen zur Folge. Wir reden also bei weitem nicht über eine homogene Gruppe, sondern eine Gruppe höchst unterschiedlicher Menschen und natürlich auch unterschiedlicher Vorstellungen und Bedürfnisse.

Umrahmt wurden die beiden doch auch kopflastigen Schwerpunkte von Liedern des Frauenchor "Liederkranz" Barmingholten 1984 und einer bewegten Pause mit der Tanzpädagogin Astrid Liebenau.

Parallel fand der Auftakt der Fotoaktion „GroßmütterBilder – vorgestern , gestern und heute“ statt. Während doch einige ältere Bilder aus den Familienalben abgegeben wurde, wurde die Fotoaktion der Großmütter mit ihren Enkelkindern nicht so gut angenommen, wie ich es erwartet hätte. Falls Großmütter sich noch mit ihren Enkelkindern fotografieren lassen wollen, gibt es dazu bis Ende August in dem Atelier Fürgut und Benninghoff nach vorheriger Terminabsprache die Möglichkeit.

Auch können weiterhin Fotos der anderen Generationen eingereicht werden.

Schauen Sie doch mal in die Fotogalerie. Es ist spannend zu beobachten was dort passiert.

Ausblick:

Zusammen gefunden habe sich Frauen, die zu folgenden Themenbereichen in der Zukunft miteinander weiterarbeiten wollen: Eine Gruppe wird sich mit dem Thema Wohnen/Alleinleben, eine weitere Gruppe mit dem Themenbereich Menschen/Beziehungen und eine weitere Gruppe mit dem Themenbereich Spiritualität beschäftigen. Interessierte gibt es noch für die Themen Gesundheit/Fitness und Feminismus. Diese Gruppe sind noch klein und suchen Mitstreiterinnen – wie natürlich auch die anderen Gruppen. Interessierte können sich bei mir melden.

Es wird sicherlich auch von diesen Gruppen inspiriert nächstes Jahr wieder eine Veranstaltung zum Thema geben.


Samstag 17. bis 30. August
GroßmütterBilder – vorgestern, gestern und heute
Wie stellen wir uns eine Großmutter vor?

 

Montag 19. August 18.00 Uhr
Vortrag „Osteoporose“ - Wie sieht eine knochengesunde Ernährung aus?

Eine kurze Rückschau auf den Vortrag „Osteoporose“ - Wie sieht eine knochengesunde Ernährung aus? 

40 Frauen haben sich zu dem Vortrag eingefunden und hörten der Referentin Frau Keusemann (Landfrauen) interessiert bei ihren Erklärungen zu, was eigentlich Osteoporose ist und wie sie entsteht. Sie sprach über die guten und schlechten Faktoren, die Einfluss nehmen auf die Knochendichte. Frauen sind wesentlich häufiger von Osteoporose betroffen. Entgegenwirken kann man dem Knochenschwund durch Ernährung, Bewegung und Medikamente. Auch, wenn Osteoporose bereits diagnostiziert wurde, kann durch entsprechende Maßnahmen der Knochenschwund verlangsamt werden. Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wobei dabei die Zuführung von 1000mg Calcium in Verbindung mit ausreichendem Vitamin D einen wesentlichen Faktor ist. Im weiteren ging die Referentin ausführlich auf Lebensmittel ein, die große Mengen von Calcium und Vitamin D enthalten. Vitamin D wird aber im Wesentlichen vom Körper selbst durch das Sonnenlicht produziert. Aufkommenden Fragen wurden im Anschluss beantwortet. Auch konnten ausgelegte Broschüren mitgenommen werden.

 


 

Donnerstag 22. August 18.00 - 20.00 Uhr
Workshop
Nach den Wechseljahren ist Schluss!??
Frauen und Sexualität

Ein kurzer Nachklapp von der Referentin Stephanie Walbrunn, Leiterin der AWO Beratungsstelle zum Workshop "Nach den Wechseljahren ist Schluss!?? - Frauen und Sexualität":

Auch wenn die Gruppe nur klein war, so wurde doch engagiert und humorvoll über das Thema Sexualität und Älterwerden gesprochen. Einhelliges Fazit war: Sexualität beginnt im Kopf und nach den Wechseljahren muss noch lange nicht Schluss sein.


Mittwoch  28. August 19.30 – 21.00 Uhr
Vortrag
Die Zeit heilt alle Wunden!? Sexuelle Gewalterfahrungen im Leben älterer Frauen

 

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